Erzgebirgischen Butterstollen, Lebkuchen, Kokosmakronen, Nussobladen, Lebkuchenteig zum Selbstbacken, Spekulatius in kontrollierter Bioqualität

Holzofenbrot

 

Jeden Freitag für Sie frisch in

unserem Holzofen gebacken.

 

Holzofenbrot

Marmelade

 

Natürlich aus reinem Bio-Obst zubereitet:

Für Sie im Glas als Brotaufstrich zu erwerben.

Unsere selbstgemachte Marmelade finden Sie auch in unseren Produkten, wie Pfannkuchen oder Torten.

 

Bio-Marmelade

 

 

„Ich darf keinen Weizen essen,…“

 

Jeder zweite Kunde kommt mit folgender Aussage heutzutage zum Bäcker:

„Ich habe eine Weizenallergie, ich muss mich glutenfrei ernähren!“

Doch nach genauer Nachfrage, was denn eigentlich vom Arzt festgestellt wurde, kommt es bei diesen Kunden oft zu einer gewissen Ratlosigkeit.

Was habe ich denn nun, Glutenintoleranz, Zöliakie, Glutensensitivität, oder einfach eine Weizenallergie???

 

Was ist eigentlich was?

 

Zöliakie: Autoimmunerkrankung, d.h. eine überschießende Reaktion des Immunsystems gegenüber körpereigenen Gewebe, hier Eiweißmolekülen (chronische Entzündung der Dünndarmschleimhaut) Feststellung durch Biopsie. Die Krankheit kann erblich bedingt sein.

Glutenintoleranz: (Nichtweizenallergie) Tritt verstärkt im Erwachsenenalter auf, durch in den Weizen hineingezüchtete Eiweiße. Die dadurch entstandene Reizung des Dünndarms ist nicht chronisch und verliert sich bei Ernährungsumstellung.

Glutensensitivität: Wie eine Glutenintoleranz, kann noch zusätzlich durch andere Stoffe (Proteine) ausgelöst werden.

Weizenallergie: Ist nicht nur eine ernährungsbedingte Störung sondern auch eine Allergie, die über die Atemwege oder Haut ausgelöst werden kann.

 

Warum treten diese Erkrankungen nun verstärkt auf?

 

Konventionelle Landwirtschaft wird heute so betrieben, dass sie wirtschaftlich ist, d.h. es muss ein Gewinn unterm Strich rauskommen. Landwirtschaft nach dem Prinzip: Auf kleinster Fläche den höchstmöglichen Ertrag, zu minimalen Kosten.

Das führte dazu, dass es gerade beim Weizen zu Züchtungen kam, die das „Urkorn“ soweit veränderten, dass vom eigentlichen Erbmaterial nicht mehr viel übrig blieb.

Das Gluten (als Oberbegriff  für die im Getreidekorn vorkommenden Proteine) erhielt hierbei einen so hohen Stellenwert, dass es im Verhältnis zu den anderen Inhaltsstoffen (Mineralien, Vitamine, Fette,…) total „überzüchtet“ wurde.

Des Weiteren ist unsere heutige Ernährung auf Weißmehl ausgerichtet. Dabei muss man aber berücksichtigen, dass der Glutenanteil im Weißmehl mit bis zu 30%  viel höher ist, als der im Vollkornmehl (5%).

Viele Fertigprodukte oder sogenannte Fingerfoods, Suppen, Soßen, Dips,… enthalten künstliches Gluten bzw. Abbauprodukte des Glutens.

Es kommt dazu, dass der menschliche Körper sich verstärkt mit einem höheren Anteil an Gluten in der Nahrungsverwertung auseinandersetzen muss. Nicht genug, dass es nur natürliches Gluten ist, nein jetzt kommt auch noch die chemische Keule. Dies abzubauen bzw. zu verwerten erfordert zusätzliche Kraft von einem Darm, der durch unsere Bewegungsarmut nicht gerade in Topform ist.

Doch gerade der Darm ist für den Abbau und die Weiterverwertung des Glutens (Glutamin wird im Gehirn zur Synthese von Proteinen benötigt) verantwortlich.

Kommt es nun hier zum „ Stau“ von Gluten, kann es zur  Zellverklumpung und somit zum

programmierten Zelltod kommen.

Weiterhin ist bei vielen Menschen auch schon eine Übersäuerung des Verdauungssystems  zu verzeichnen (durch zu viel Zucker in Verbindung mit Früchten, zu viel tierisches Eiweiß). Dadurch  kommt es zu Blähungen, Völlegefühl, Durchfall. Die gleichen Symptome wie bei einer Glutenintoleranz. Außerdem kommt der tägliche Stress noch hinzu, der sich auch auf den Darm legen kann.

Doch wie kann ich dem entgegenwirken?

Es wird also immer wichtiger, dass wir Wert auf eine ausgewogene Vollwerternährung legen, sie schützt uns nicht unbedingt vor Krankheiten, aber sie stärkt unser Immunsystem und gibt den Körper Kraft um mit den täglichen Belastungen fertig zu werden.

Besuch von der Grundschule Rödlitz

Nur ca. 200 m von unserem Geschäft entfernt befindet sich die Grundschule Rödlitz. Von dort bekommen wir ein- bis zweimal im Jahr Besuch der Schüler, die etwas über den Weg vom Korn zum Brot lernen wollen. Wie viel Spaß die Schüler und auch wir bei diesem praktischen Teil des Unterrichts haben kann man auf den Bildern gut sehen. Und auch über das selbstgebackene Brot am Ende ist die Freude groß. Manchmal so groß, dass es nicht ganz heil nach Hause kommt.